BEWIDA AG

DeltaMaster Analyse

Analysieren heisst Vergleichen

Die Methodenbibliothek von DeltaMaster
Das Management fordert vom Controlling schnelle Antworten. Manches davon ist Routine und lässt sich mit einfachen Auswertungen oder Pivotisierung erledigen. Anderes verlangt nach spezielleren Berichten. DeltaMaster beherrscht beides. Für die anspruchsvollen Aufgaben greifen Sie auf die Methodenbibliothek von DeltaMaster zurück. Sie hält das nötige Spektrum an betriebswirtschaftlichen, statistischen und Data-Mining-Verfahren bereit. Die folgenden Beispiele dienen zur Illustration, zu welchen Aussagen Sie mit den Vergleichsverfahren von DeltaMaster gelangen können. Ein Teil der Verfahren hilft dabei, vermutete Zusammenhänge zu überprüfen. Der andere unterstützt die Entdeckung unvermuteter, neuer Zusammenhänge. Die grössten Erkenntnisse erhält man oft durch eine Kombination aus beidem.


Betriebswirtschaftliche Verfahren

Rangfolge, PowerSearch: Rangfolgevergleich
Beim Rangfolgevergleich mit dem gleichnamigen Modul stellen wir beliebige Objekte bewertend gegenüber: Sind sie alle gleich oder ist eines größer, kleiner, besser oder schlechter als das andere?
  • Kinderroller sind der Renner im Sortiment
  • In einer Kundenumfrage hat die Kosmetikabteilung die besten Noten erhalten
  • Das Unternehmen Messerschmidt ist unser drittgrösster Lieferant

Kreuztabellenanalyse: Strukturvergleich
Beim Strukturvergleich will man vor allem feststellen, welchen Anteil einzelne Komponenten an einer Gesamtheit haben. Häufig vergleicht man auch die Strukturen zweier oder mehrerer Gesamtheiten miteinander (Anteile der Marken F, G, H an den Regionen Nord und Süd). Für diese und eine Reihe anderer struktureller Vergleiche stellt das Modul Kreuztabellenanalyse die notwendigen Optionen bereit.
  • Das Bauteil X wird am meisten verkauft und hat die geringste Fehlerquote
  • Der Verkaufsleiter verbringt nur 15 % seiner Zeit im Außendienst
  • Der grösste Teil des Werbebudgets fließt in die Printmedien

ABC-Analyse: Konzentrationsvergleich
Die ABC-Analyse zeigt, welche Objekte besonders wichtig für uns sind. Wir erfahren z. B., ob der Umsatz stark auf einen Ausschnitt des Sortiments konzentriert ist oder ob der Erfolg auf vielen Säulen ruht.
  • Mit nur 15 % unseres Sortiments erwirtschaften wir 70 % unseres Rohertrages
  • Die drei grössten Brauereien zusammen decken 80 % des verkauften Gesamtvolumens ab
  • Wohl und Wehe der Spielwarenabteilung hängen vom Modell X ab, das für 50 % des Umsatzes verantwortlich ist

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Zeitreihenanalyse: Zeitreihenvergleich
Bei der Zeitreihenanalyse interessiert zunächst weniger die Größe oder die Rangfolge von Objekten, sondern ihre zeitliche Veränderung: Wachstum, Stagnation oder Rückgang im Wochen-, Monats- oder Jahresverlauf. Erst wenn wir die Entwicklung mehrerer Objekte gleichzeitig darstellen, werden absolute und relative Größen ebenfalls wichtig.
  • Der Umsatz hat seit Januar ständig zugenommen
  • Die Aufwendungen für Zinsen steigen seit fünf Jahren steil an
  • Die Spirituosenabteilung zeigt starke saisonale Effekte

Trompetenkurve: Soll-Ist-Vergleich
Wenn Istwerte bereits mehrere Monate unter den Sollwerten liegen, dann wird es immer unwahrscheinlicher, dass ein ursprünglich geplanter Jahreswert noch erreicht werden kann. Die Trompetenkurve zeigt anschaulich auf, ab wann unterjährige Abweichungen zum Problem werden und mit welchen Jahresendwerten man dann realistisch rechnen muss.
  • In den ersten beiden Perioden sind wir stark unter Plan, jedoch noch innerhalb des zulässigen Korridors
  • Die verbleibende Zeit reicht noch aus, um die aufgetretenen Abweichungen zu kompensieren
  • Bei Eintreten der Planwerte für die übrigen Perioden bleibt es bei einer Gesamtabweichung von 5 %

Portfolioanalyse: Positionsvergleich
Bei der Portfolioanalyse interessiert uns die Position von Objekten in einer Vier-Felder-Matrix, deren Feldern Handlungsempfehlungen zugeordnet sind. Die Felder ergeben sich typischerweise aus den Ausprägungen "niedrig" und "hoch" für eine "interne" und eine "externe" Variable. Die interne Variable repräsentiert die eigenen Möglichkeiten bzw. Stärken, die externe die Attraktivität bzw. die Gegebenheiten des Marktes.
  • Der Geschäftsbereich X ist in einem attraktiven Markt positioniert, aber unsere bisherige Entwicklung ist dürftig
  • Das Produkt Y ist ein Star, die Marktsituation erlaubt hohe Gewinnmargen und wir haben einen hohen Marktanteil erreicht
  • Der Wettbewerber Z ist besser positioniert als wir

Geo-Analyse: Örtlicher Vergleich
Bei örtlichen Vergleichen sind wir an Aussagen mit räumlichem Bezug interessiert. Wir fragen nach dem "Wo?", "Woher?" oder auch "Bis wohin?". Das Modul Geo-Analyse beantwortet diese Fragen mit analytischen Darstellungen auf elektronischen Landkarten.
  • Das grösste Umsatzwachstum haben derzeit die ländlichen Gebiete
  • Die Bautätigkeit in den neuen Bundesländern ist höher als in den alten Ländern
  • Der Einzugsradius unserer Nürnberger Filiale erstreckt sich auf ca. 50 km


Statistische Verfahren

Verteilungsanalyse: Häufigkeitsvergleich
Die Verteilungsanalyse zeigt, wie häufig bestimmte Objekte in verschiedenen, aufeinander folgenden Intervallen auftreten. Die am stärksten besetzte Klasse oder Kennziffern wie Mittelwert, Median und Spannweite sollen helfen, die Verteilung der Werte treffend zu beschreiben.
  • Im Mai lag das Gros der Aufträge im 400- bis 700-Euro-Bereich
  • Anfragen werden meist nach drei bis fünf Tagen beantwortet
  • Im letzten Jahr war die Fluktuation bei den 30- bis 35-jährigen am höchsten

Regressionsanalyse: Korrelationsvergleich
Der Korrelationsvergleich zeigt, ob der Zusammenhang zwischen zwei Variablen den "normalen" Erwartungen entspricht. So würde man z. B. erwarten, dass steigende Umsätze auch steigende Gewinne bringen. Ob dieser Zusammenhang vorliegt, beantwortet die Regressionsanalyse statistisch mithilfe des sogenannten Korrelationskoeffizienten.
  • Die Umsatzzahlen von Mai bis Dezember lassen keinen Zusammenhang zwischen Erfolg und Erfahrung der Verkäufer erkennen
  • Die Versicherungssummen steigen mit dem Einkommen der Versicherten
  • Der Umsatz je Gebiet variiert nicht mit der ausgegebenen Anzahl an kostenlosen Produktproben

Klassenvergleich
Beim Vergleich von Gruppen interessiert vor allem, was für die jeweilige Gruppe besonders charakteristisch ist. Das Modul Klassenvergleich ermittelt für vorgegebene Klassen die Gruppen, in denen sich die Gruppen am deutlichsten unterscheiden. ABC-Klassenvergleich unterstützt zusätzlich die Gruppenbildung.
  • Die Freitagskäufer sind deutlich älter als die Samstagskäufer
  • Die Praxen in den umsatzstärksten Gebieten sind häufiger Gemeinschaftspraxen
  • Gruppe A lässt sich beschreiben als "Käufer mit einschlägiger Produkterfahrung, hohen Qualitätserwartungen und mäßiger Preissensibilität"


Data-Mining-Verfahren

Top-down-Navigation: Abweichungsvergleich
Bei Abweichungen von Soll- oder Vergleichswerten interessieren die Ursachen: Wie viele Bereiche sind betroffen, treten die Probleme vereinzelt auf, sind sie regional bedingt oder sind mehrere Ursachen miteinander verquickt? Das Modul Navigation ermittelt den Pfad zu den Verursachern.
  • Zwei der drei Sparten brachen nach Stornierung von Regierungsaufträgen ein
  • Für den Umsatzrückgang im Mai ist der Produktbereich Y verantwortlich
  • Der gesteigerte Absatz mit Cordanzügen in Großstadtfilialen großer Kaufhausketten trug 70 % zur Planüberschreitung bei

Comparator: Komponentenvergleich
Das Modul Comparator automatisiert eine häufige Form des strukturellen Vergleichs. Man gibt zwei Gesamtheiten vor, z. B. Gesamtumsatz und Gesamtgewinn, und lässt über alle Analysedimensionen hinweg ermitteln, wo die Strukturen von "normalen" Verhältnissen abweichen.
  • Mit der Gehäusefarbe "Blue Aqua" werden geringe Umsätze erwirtschaftet, jedoch überdurchschnittliche Rabatte gegeben
  • Das Bauteil X wurde am häufigsten produziert und hat die geringste Anzahl an Fehlern
  • Die Altersgruppe Z hat den geringsten Anteil an der Bevölkerung, ist aber am häufigsten in Unfälle verwickelt

Descriptor: Segmentvergleich
Descriptor prüft automatisch Verteilungsunterschiede eines Werts für alle möglichen Segmentierungen eines Datenbestandes und zeigt die vorhandenen Auffälligkeiten auf.
  • Der Hersteller Fructa hat einen Anteil von 30 % am Fruchtsaftmarkt, bei den 30- bis 35-jährigen hat er jedoch einen Anteil von über 50 %
  • Urlauber aus Norwegen haben nur einen geringen Anteil am gesamten Übernachtungsaufkommen, im Monat November hingegen machen sie 70 % der Gäste aus
  • An die Anzeige konnten sich 40 % der Testpersonen erinnern, in der Gestaltungsvariante "Blau" waren es jedoch 54 %

Selector: Ausprägungsvergleich
Eine typische Aufgabenstellung bei Aktionen für Verkauf, Marketing und Kundenbindung lautet, Merkmale zu bestimmen, die einen hohen Einfluss auf einen Zielwert aufweisen. Das Modul Selector automatisiert die Identifikation solcher Merkmalskombinationen in einem Datenbestand.
  • Kunden, die nur ein Girokonto haben und deren Kontenbewegungen in die Klasse "hoch" fallen, werden in den nächsten Monaten vermehrt kündigen
  • Junge Frauen mit Hauptwohnsitz in einer Universitätsstadt, schließen überdurchschnittlich häufig ein Zeitschriftenabonnement ab

Assoziationsanalyse: Warenkorbvergleich
Das Modul Assoziationsanalyse ermittelt, ob bestimmte Dinge im Verbund mit anderen geschehen. Neben der klassischen Frage nach der typischen Zusammensetzung eines Haushaltseinkaufs lassen sich damit auch viele andere Aufgaben angehen (z. B. PKW-Ausstattung, Rechnerkonfigurationen, Diagnostik).
  • Kunden, die Brot kaufen, kaufen häufiger auch Butter als andere.
  • Wenn ein Automatikgetriebe geordert wird, so wird in 70 % der Fälle auch eine Metallic-Lackierung bestellt.
  • Düngemittel "Esentia" und Bodenbeschaffenheit "kaliumreich" führen zu hohem Ernteertrag bei mittlerer Halmlänge.

Interdependenzanalyse: Zusammenhangsvergleich
Die Interdependenzanalyse automatisiert den Korrelationsvergleich und dehnt ihn auf nicht-metrische Variablen aus. Mithilfe der jeweils passenden Maße werden über die gesamte Kombinatorik der Variablen alle bestehenden Zusammenhänge aufgedeckt.
  • Kein Zusammenhang zwischen der Erfahrung der Verkäufer und dem Umsatz erkennbar, jedoch zwischen der Häufigkeit von Verkaufsbesuchen und dem Umsatz sowie zwischen dem Alter der Verkäufer und dem Umsatz
  • Die Variablenpaare mit dem stärksten Zusammenhang sind Standort/Umsatz, Standort/Sortiment und Altersgruppe/Sortiment

Dependenzanalyse: Abhängigkeitsvergleich
Ähnlich wie die Interdependenzanalyse automatisiert die Dependenzanalyse das Aufspüren von Zusammenhängen. Jedoch wird zielgerichtet nach den Zusammenhängen mit einer Variablen gefragt.
  • Der Umsatz wird am stärksten von der Anzahl der Besuche beeinflusst
  • Der Markenname besitzt einen stärkeren Einfluss auf den Absatz als eine Verpackungsalternative




Risiken erkennen, bevor sie eintreten, ist die Aufgabe der Frühwarnung. Wir halten hierfür die nötigen Methoden & Werkzeuge bereit. Fragen Sie uns.

DeltaMaster ABC Analyse

Paretomat: das Paretoprinzip besagt: Mit 20% Aufwand erreicht man 80% des angestrebten Effekts. Meistens jedenfalls. Ob das auch in Ihrer aktuellen Fragestellungen so ist, kann DeltaMaster für Sie klären.
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